Die ganze Erdbeere, in weichen Mochi und süße Bohnenpaste gehüllt, sieht aus wie aus einem jahrhundertealten Teehaus. Ist sie aber nicht. Ichigo Daifuku wurde in den 1980ern erfunden — meist wird ein Tokyoter Laden 1985 genannt — und die eigentliche Inspiration war die westliche Erdbeer-Sahnetorte. Hier ist, was es wirklich ist, wer es machte, warum die Bohnenpaste zählt und warum Erdbeeren in Japan eine Winterfrucht sind.
Der turmhohe, schneeweiche Berg aus Eis, den Sie in einem Kyotoer Café gesehen haben, ist kein Slush und kein Wassereis. Hier erfahren Sie, was Kakigōri wirklich ist – warum das Eis auf der Zunge schmilzt, statt zu knirschen, wie eine Hofdame im Jahr 1002 darüber schrieb, und was Uji Kintoki, Natureis und eine Hobelklinge damit zu tun haben.
Sie haben es im Supermarkt gekauft und sich gefragt: Ist das eine echte japanische Süßigkeit oder eine amerikanische Erfindung? Die ehrliche Antwort ist beides. Seine Wurzeln liegen im Daifuku, Lotte erfand 1981 in Japan die Eis-Version, und eine japanisch-amerikanische Frau namens Frances Hashimoto brachte es 1993 in die US-Supermärkte. Hier ist die Geschichte des doppelten Ursprungs.